Viel zu lange hat es gedauert und dann ging es doch schneller als gedacht: michaels-pictures.net wurde komplett überarbeitet und hat ein neues Desgin bekommen.

ScreenshotNeueWebseiteDas ist sie – die neue Seite!

Was mir dabei wichtig war

Die Startseite – Besonders wichtig war mir die Gestaltung der Startseite. Sie ist, wie es der Name schon vermuten lässt, das erste was ein Besucher sieht – wenn er nicht über einen Link direkt auf einen Beitrag innerhalb der Seite gelangt. Es ist der erste Eindruck der Seite und der ist besonders wichtig, wie im richtigen Leben, wenn man eine Person zum ersten mal trifft. Eine total statische Startseite finde ich langweilig und wenn sie sehr verschachtelt ist auch noch anstrengend in der Bedienung. Noch weniger mag ich allerdings diese „hyperaktiven“ Startseiten, auf denen ohne mein Zutun die angezeigten Inhalte wild wechseln oder gleich eine Diashow startet.

Portfolio und Galerie – Jeder Fotograf stellt sich mit einer Mappe, seinem Portfolio, vor. Es ist eine Auswahl seiner Arbeiten, die einen Überblick über sein Schaffen zeigt. Im Idealfall möchte der Betrachter danach mehr sehen und findet das – Bingo! – in der Galerie. So gesehen war es für mich nur logisch, das Portfolio auf die Startseite zu legen und die Galerien über das entsprechende Menü anzubieten. Wichtig war mir bei der Einbindung des Portfolios auf der Startseite, dass sich ohne eine Interaktion des Benutzers keine Änderung auf der Seite ergibt – siehe meine Gedanken zur Startseite.

Der Blog – Außerdem wollte ich endlich einen richtigen Blog haben. Mit Kommentaren, Schlagworten und Suche ist das ein tolles Instrument, um all das über die Fotografie zu erzählen, was nicht alleine in Bilder passt.

Das Design – Gute Fotografien kennzeichnen sich oft dadurch aus, dass sie nur soviel (Bild-)Informationen enthalten, wie es notwendig ist um die gewünschte Aussage zu transportieren. Gute Software bietet dem Benutzer nur die Informationen und Steuerelemente, die genau in dem Moment für ihn sinnvoll sind.
Vereint man beide Prinzipien, landet man ungefähr bei dem Design dieser Webseite.  Der Betrachter soll nicht mit Informationen erschlagen werden, es geht in erster Linie um das Wesentliche, um die Bilder. Der Hinweis auf weiterführende Informationen ist dabei wichtig, darf aber zu keiner Zeit ablenken.

Der Weg zur neuen Seite

Jetzt, nach dem alles so weit unter Dach und Fach ist, würde ich rückblickend sagen, dass das schon lange überfällig war. Ich hab mich nur immer wieder davor gedrückt. Dabei war das eigentlich zu unrecht, denn es war doch ganz einfach.
Ein kurzer SMS-Chat mit meinem Hoster Tobias Dittfach und ein kleines Telefonat mit Steffen Hummel und die Welt war auf einmal bunt. Nur einen einzigen Klick in der Administrationsumgebung des Servers hat es mich gekostet und schon war WordPress installiert. Übrigens braucht es auch nur einen einzigen Klick und es ist wieder de-installiert, aber das ist eine andere Geschichte… *räusper* Egal, es ist jedenfalls schon Wahnsinn, wie einfach das heute geht.

Dann hieß es, erst mal die Wartungsseite einrichten. Schließlich gibt es die alte Seite nicht mehr (Löschen auf dem Server geht echt total einfach!) und die Besucher sollen schon wissen, was los ist. Außerdem steigt damit die Spannung auf das, was dann irgendwann mal kommt und wenn ich ehrlich bin, als ich die Wartungsseite eingerichtet habe, bin ich noch von einem viel längeren Zeitraum als den paar Tagen ausgegangen, die es brauchte, bis die neue Seite live war.

Nun kehrte erst mal etwas Ruhe auf dem Server ein. Ich schaute mich während dessen nach einem geeigneten WordPress Thema um, das meinen Vorstellungen einer Fotografen-Seite am nächsten kommt. Klar kann man das alles ‚from scratch‘ selbst erstellen – oder um es mit den Worten meines ehemaligen Berufsschullehrers zu sagen: „Man kann auch einen Panzer aus dem Vollen feilen. “
Außerdem ist Geiz bekanntlich geil und so war ich mit dem was mir am wertvollsten ist, meiner Lebenszeit, am geizigsten und habe für ein paar Taler ein WordPress Thema gekauft, was mir ca. 90% der Arbeit abgenommen hat. Statt den Winter mehr oder wenig vor dem Rechner zu verbringen, habe ich mich einen Vormittag durch die php-Files geklickt. Danach wusste ich, wie das Ding „tickt“ und die notwendigen Anpassungen waren in wenigen Stunden durch.

Alles gut!

Jetzt kann ich auch wieder das machen, was ich am meisten mag: Hinter der Kamera stehen und meine fotografischen Erlebnisse mit der Welt teilen – beides wird diese Seite unterstützen.

Danke, dass ihr bei meinem ersten Blogpost bis hierhin durchgehalten habt!